"Ein Land ohne künstlerische Ambitionen ist ein Land, das an Blutarmut stirbt"
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- Frei
Um 1900, trotz des Fehlens eines Museums und einer Kunstakademie, lässt sich in Luxemburg ein wachsendes Bewusstsein für die Bedeutung der „nationalen" künstlerischen Schöpfung beobachten – ein Thema, das die Ausstellung Vu Lilien a Linnen widerspiegelt. In einem ständigen Dialog mit dem Ausland baut sich diese Kunstszene auf. Ein neuer rechtlicher Rahmen und neue Institutionen spielen dabei eine wichtige Rolle und ergänzen jene der privaten Mäzene. Der Vortrag stellt den besonderen Kontext dieser Epoche vor, in der der Staat dank des Aufstiegs der Stahlindustrie erstmals über die Mittel verfügt, eine Nationalpolitik zu verfolgen – einschließlich einer Kunst- und Bildungspolitik.